Weihnachtsgruß von Pfarrer Johann Trescher aus Tirschenreuth
Tirschenreuth, Weihnachten 2024
nachdem ich in diesen Tagen gefühlte 1000 Karten verschicken werde, möge man mir verzeihen, wenn ich diesen Weg eines allgemeinen Schreibens wähle, anstatt jedem einzelnen per Hand alles niederzuschreiben, was ich mitteilen möchte.
Ja, es liegt also wieder mal ein Umzug hinter mir und ein Eingewöhnen in einer neuen Umgebung und alles ist - Gott sei Dank - gut gelungen, nicht zuletzt auch durch die Mithilfe vieler guter Menschen, die mich dabei unterstützt haben. Herzlichen Dank und Vergelt’s Gott noch einmal dafür – noch einmal auch für die wunderschönen und beeindruckenden Abschiedsfeiern!
Ja, und was soll ich sagen? Wenn ich sagen würde, dass es mir jetzt gut geht, würde ich lügen, denn es geht mir s e h r gut! Ich genieße meinen Ruhestand in vollen Zügen und danke Gott für jeden neuen Tag, den er mir schenkt – frei von allen Verpflichtungen, Bürokratismus und Verantwortung und nahe bei meinen Verwandten. Das einzige Problem ist nur, dass mir jeden Tag die Zeit davonläuft.
In meiner neuen Wohnung im 3. Stock (mit Aufzug) fühle ich mich sehr wohl und genieße die schöne Aussicht und die herrlichen Sonnenuntergänge am Horizont.
Ich habe mich auch schnell in der neuen Umgebung eingewöhnt und werde überall sehr freundlich aufgenommen und willkommen geheißen.
Sehr gerne übernehme ich noch an den Wochenenden Gottesdienste und Beichtgelegenheiten – hauptsächlich in meiner Heimatpfarreiengemeinschaft Bärnau/Hohenthann/ Schwarzenbach, aber auch in verschiedenen umliegenden Gemeinden. Im Januar stelle ich mich dann für drei Wochen zur Urlaubsvertretung in Bad Neualbenreuth zur Verfügung.
Eine knappe Woche nach mir ist ja auch meine Schwester Margit vom Seniorenheim in Bruck in das BRK-Pflegeheim am Mühlbühl in Tirschenreuth umgezogen und sie fühlt sich dort ebenfalls wohl. Spontaner Ausruf von ihr, als sie ihr Zimmer im Erdgeschoss mit Aussicht auf einen Park mit viel Grün, einem Teich und Wildenten sah: „Ach, ist das schön!“
Von meinem Arbeitszimmer aus kann ich zu ihr hinüber-schauen und ich besuche sie fast jeden Tag (5 min zu Fuß) und gehe mit ihr im Park spazieren bzw. bei schlechtem Wetter auf den Gängen und Treppen des Heims, damit sie möglichst lange mobil bleibt.
Kurz: Wenn alles so bleibt, wie es im Augenblick ist, kann es meinetwegen die nächsten 50 Jahre so weitergehen. Grins.
Und nun wünsche ich von ganzem Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr 2025 alles Gute und Gottes Segen und vielleicht bringt es ja auch ein Wiedersehen.
Liebe Grüße und alles Gute
Johann Trescher, 95643 Tirschenreuth, Hospitalstr. 1,
Tel. 09631 / 600 14 58; E-Mail:
Margit Müller, BRK-Heim, 95643 Tirschenreuth,
Mühlbühlstr. 7
Gott,
heilger Schöpfer aller Stern‘,
erleucht uns, die wir sind so fern,
dass wir erkennen Jesus Christ,
der für uns Mensch geworden ist.
Thomas Müntzer
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